Ursprung
Woher kommt er?
Im XIII. Jahrhundert wurden die Vorfahren des Bulldog Anglais in England für das bull-baiting ausgewählt, eine Praxis, bei der Hunde gegen Stiere antraten. Nach dem Verbot dieser Aktivität im Jahr 1837 wurde die Rasse selten, bevor sie von Enthusiasten erhalten wurde, die ihre Selektion auf den Begleithund ausrichteten. Sein historischer Mut hat sich so mit einem heute liebevollen und geselligen Temperament verbunden. Die Rasse, auch Bouledogue anglais oder English Bulldog genannt, trägt die FCI-Nummer 149, wurde 1955 anerkannt und gehört zur Gruppe 2. Der in der Referenzkarte erwähnte Standard ist seit 2010 in Kraft.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Englische Bulldogge weist eine gedrungene Silhouette auf, ist niedrig auf den Beinen und mit einer kräftigen Brust ausgestattet. Sein runder Kopf, im Verhältnis zum Körper sehr imposant, besitzt eine eher flache Stirn, eine Stirnfurche und zahlreiche Falten. Seine schwarzen Augen sind rund und mittelgroß, während seine kleinen Ohren gebogen und weit auseinander stehen. Sein sehr kurzes, glattes und feines Fell kann einfarbig oder gescheckt sein, in verschiedenen Nuancen, darunter Rot, Falb und Weiß, manchmal mit einer schwarzen Maske. Sein runder, kurzer Schwanz, der mit einem nicht rauen Haar bedeckt ist, wird nicht über der Rückenlinie getragen.
Charakter
Temperament und Charakter
Hinter seinem mürrischen Ausdruck ist die Englische Bulldogge anhänglich, folgsam und sehr an ihre Familie gebunden. Im Allgemeinen ruhig, schätzt sie das Spiel und die Gesellschaft von Kindern. Sie zeigt sich beschützend gegenüber den Ihren und kann Fremden gegenüber misstrauisch bleiben. Ihre Intelligenz geht mit einer starken Unabhängigkeit und einer gewissen Sturheit einher, was eine konsequente und respektvolle Beziehung erfordert.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Der Englische Bulldogge schätzt ein ruhiges Leben zu Hause und kann über lange Zeiträume in der Nähe seiner Angehörigen liegen bleiben. Er passt sich gut an die Wohnung an, wenn seine täglichen Bedürfnisse erfüllt werden. Kurze regelmäßige Spaziergänge sind für ihn besser geeignet als längere Anstrengungen. Seine Sozialisierung mit anderen Tieren ist im Allgemeinen korrekt, wenn er früh daran gewöhnt wurde, und die Interaktionen mit Kindern müssen, wie bei jedem Hund, weiterhin beaufsichtigt werden.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Sensibel und stur reagiert der Englische Bulldogge besser auf eine frühe Erziehung, konsequent ohne Brutalität, kohärent und auf positiver Verstärkung basierend. Die Regeln müssen klar und konstant sein, insbesondere das Erlernen von Verweigerung und Ruhe. Kurze und motivierende Einheiten begrenzen die Ermüdung. Ein Tadel, den er als ungerecht empfindet, kann ihn blockieren, während Aufmerksamkeit, Geduld und Belohnung seine Kooperation fördern.
Budget
Preis & Budget für Englische Bulldogge
Der Anschaffungspreis hängt insbesondere von der Linie, dem Stammbaum, dem Ruf der Zucht und den gewährten Gesundheitsgarantien ab. Man muss außerdem ein beträchtliches Unterhalts- und Gesundheitsbudget für diese Rasse mit begrenzter Robustheit einplanen.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Englische Bulldogge erfordert eine aufmerksame gesundheitliche Überwachung aufgrund seiner brachyzephalen Morphologie und seiner Empfindlichkeit gegenüber extremen Temperaturen. Seine Ausdauer ist begrenzt und jede ungewöhnliche Atemnot, Atembeschwerden oder Rückenschmerzen rechtfertigt eine schnelle tierärztliche Beratung.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Die Ernährung muss seine Muskelmasse unterstützen und gleichzeitig Übergewicht vermeiden, das die Atem- und Gelenkprobleme verstärkt. Die Ration wird je nach Alter, Gewicht, Aktivität, Körperzustand und möglichen medizinischen Bedürfnissen gewählt.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Bulldog Anglais ist auch unter den Namen Bouledogue anglais und English Bulldog bekannt. Trotz seines robusten Erscheinungsbildes ist er wenig ausdauernd und bevorzugt moderate Aktivitäten. Das Referenzblatt gibt einen üblichen Wurf von 4 bis 5 Welpen an. Seine Vergangenheit als Hund, der für Bull-Baiting eingesetzt wurde, steht in starkem Kontrast zu seiner heutigen Rolle als ruhiger und anhänglicher Familienbegleiter.




