Ursprung
Woher kommt er?
Der Berner Sennenhund ist eine alte Schweizer Rasse aus der Umgebung von Bern. Früher unter dem Namen Dürrbächler bekannt, nach dem Dorf Dürrbach, wurde er auf den Bauernhöfen als Wachhund, zum Treiben des Viehs und als Zughund eingesetzt. Tiere wurden bereits ab 1902 auf Ausstellungen vorgestellt, dann trug die Vorstellung von 107 Hunden in Burgdorf im Jahr 1910 dazu bei, seinen heutigen Namen festzulegen und die Rasse bekannt zu machen. Einst Hüter der Herden auf den helvetischen Alpenweiden, wird er heute als Familienhund, Arbeitshund und manchmal als Such- oder Assistenzhund geschätzt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Berner Sennenhund ist ein kräftiger, harmonischer und gut proportionierter Hund, mit einem kompakten Körper, der leicht länger als hoch ist, und mit kräftigen Gliedmaßen. Sein massiver Kopf trägt eine schwarze Nase, dunkelbraune mandelförmige Augen und dreieckige Hängeohren, an ihrer Spitze abgerundet. Sein langes, glänzendes, glattes oder leicht gewelltes Haar bildet ein charakteristisches dreifarbiges Haarkleid, mit schwarzer Grundfarbe und gut verteilten weißen und rotbraunen Abzeichen. Seine buschige Rute wird in Ruhe tief getragen und hebt sich in Aktion auf Höhe des Rückens.
Charakter
Temperament und Charakter
Sehr anhänglich, sanft und loyal sucht der Berner Sennenhund die Nähe seiner Besitzer und verträgt eine längere Isolation schlecht. Ruhig im Haus, wenig bellfreudig und ohne typische Aggressivität zeigt er sich beschützend ohne Übermaß. Er ist in der Regel ausgezeichnet mit Kindern und gesellig mit anderen Tieren, wenn er richtig daran gewöhnt wurde. Seine Sensibilität, seine Neugier und eine gewisse vorübergehende Zurückhaltung während der Adoleszenz erfordern einen beruhigenden Ansatz.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Dieser große Hund nimmt gerne am Familienleben teil und bevorzugt ein Zuhause, in dem er von einer regelmäßigen Anwesenheit profitiert. Er schätzt Spaziergänge, ruhige Wanderungen und moderate Aktivitäten im Freien. Ein bis zwei Stunden tägliche Ausgänge, darunter mindestens ein echter Spaziergang, ermöglichen es ihm, sein Gleichgewicht zu bewahren. Eine Unterkunft mit Garten ist vorzuziehen, auch wenn er sich an die Wohnung anpassen kann, wenn seine Bedürfnisse nach Bewegung und Gesellschaft vollständig erfüllt sind.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Intelligent und mit einem guten Gedächtnis ausgestattet, lernt der Berner Sennenhund gerne mit einer konsequenten Methode, die auf positiver Verstärkung, Sanftheit und ruhiger Konsequenz beruht. Brutale Methoden sind bei diesem sensiblen Hund zu vermeiden. Eine frühe Sozialisierung und ein schrittweises Erlernen des Gehorsams werden empfohlen. Da seine körperliche und geistige Reifung langsam ist, muss man geduldig und konsequent bleiben, insbesondere während der Adoleszenz, in der es ihm gegenüber Fremden an Selbstsicherheit fehlen kann.
Budget
Preis & Budget für Berner Sennenhund
Der Preis eines Berner Sennenhundes hängt von der Qualität der Zucht, dem Stammbaum, den bei den Eltern durchgeführten Gesundheitsuntersuchungen, der Übereinstimmung mit dem Standard und der Bestimmung des Welpen ab. Die Anschaffungskosten stellen nur einen Teil des Budgets dar, da die Ernährung, die tierärztliche Vorsorge und die Pflege eines Riesenhundes weiterhin erheblich sind.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Berner Sennenhund ist ein Hund mit robustem Erscheinungsbild, doch seine Rasse weist mehrere wichtige Prädispositionen und eine relativ kurze Lebenserwartung auf. Eine Zucht, die auf die Gesundheit der Zuchttiere achtet, eine regelmäßige tierärztliche Betreuung, ein kontrolliertes Wachstum und eine strenge Vorbeugung gegen die Magendrehung sind unerlässlich.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Dieser Riesenhund benötigt eine vollständige, leicht verdauliche und an sein Alter, sein Gewicht, seine Aktivität und sein Wachstum angepasste Ernährung. Die Nährstoffqualität, die Kontrolle der Energiezufuhr und die Aufteilung der Mahlzeiten haben Priorität, um die Gelenke zu unterstützen und die Verdauungsrisiken zu begrenzen.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der alte Name Dürrbächler stammt von Dürrbach, einem Dorf im Kanton Bern, wo die Rasse besonders verbreitet war. Der Berner Sennenhund zog lange Zeit kleine Karren auf Schweizer Bauernhöfen, zusätzlich zum Bewachen der Anwesen und zum Treiben des Viehs. Sein sanftes und beschützendes Temperament ermöglichte es ihm auch, als Assistenzhund eingesetzt zu werden und bei bestimmten Einsätzen des Zivilschutzes.




