Ursprung
Woher kommt er?
Ursprünglich aus den schottischen Highlands stammend, wurde der Scottish Terrier ab Ende des XIXe Jahrhunderts für die Arbeit unter der Erde entwickelt. Seine kompakte Morphologie, seine kurzen Gliedmaßen und sein mutiges Temperament machten ihn zu einem ausgezeichneten Hund, der in der Lage war, Füchse, Nagetiere und kleines Wild bis in ihre Baue zu vertreiben. Der erste Standard der Rasse wurde 1881 festgelegt und der Scottish Terrier Club wurde 1882 gegründet. Heute wird er vor allem als Begleit- und Ausstellungshund geschätzt, wobei er seinen ausgeprägten Terriercharakter beibehält.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Scottish Terrier ist ein kleiner, gedrungener, kräftiger und agiler Hund, erkennbar an seiner niedrigen Silhouette auf kurzen Beinen, seinem kurzen und muskulösen Rücken und seiner gut abgesenkten Brust. Sein Kopf ist lang, mit einem fast flachen Schädel, dunkelbraunen mandelförmigen Augen, feinen aufrecht getragenen Ohren und einer mittellangen Rute, die gut hoch getragen wird. Sein Fell besteht aus einem rauen und dichten Haar, kombiniert mit einer weichen Unterwolle, mit ausgeprägten Fransen am Fang, an den Augenbrauen und an den Gliedmaßen. Die häufigsten Farben sind Schwarz, Weizenfarben und Gestromt.
Charakter
Temperament und Charakter
Stolz, loyal und sehr intelligent ist der Schottische Terrier ein Hund mit Charakter. Er zeigt sich eher zurückhaltend als demonstrativ, aber er ist seiner Familie verbunden und weiß, auf seine Art anhänglich zu sein. Unabhängig, mutig und lebhaft bewahrt er den Terriergeist mit einer gewissen Hartnäckigkeit und einem echten Sinn für Wachsamkeit. Er ist normalerweise nicht aggressiv und zieht es oft vor, Fremde zu ignorieren, statt den Konflikt zu suchen.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Im Alltag ist der Schottische Terrier zu Hause ruhig, wenn seine Bedürfnisse nach Auslauf respektiert werden. Er verträgt Abwesenheiten dank seiner unabhängigen Seite recht gut und passt sich sowohl dem Leben in der Stadt als auch auf dem Land an. Er mag regelmäßige Spaziergänge, Spiele mit seinen Angehörigen und behält einen Jagdinstinkt, der ihn dazu bringen kann, einer Spur zu folgen oder sich für kleine Tiere zu interessieren. Sein Verhältnis zu anderen Tieren erfordert daher sorgfältige Vorstellungen und eine frühe Sozialisierung.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung des Schottischen Terriers muss konsequent, ruhig und bestimmt sein, ohne Härte. Seine Intelligenz ermöglicht es ihm zu lernen, aber sein ausgeprägtes und manchmal stures Temperament erfordert, an Motivation, Wiederholung und Regelmäßigkeit zu arbeiten. Eine frühe Sozialisierung, klare Regeln und ein gut gepflegter Rückruf sind wesentlich, um seine Unabhängigkeit zu lenken und einen Hund zu erhalten, mit dem man angenehm leben kann.
Budget
Preis & Budget für Schottischer Terrier
Der Preis eines Schottischen Terriers variiert vor allem je nach Seriosität der Zucht, der Auswahl der Zuchttiere, der Qualität der Abstammung und der Sozialisierungsarbeit, die vor der Abgabe des Welpen geleistet wird. Diese Rasse erfordert außerdem, ein Unterhaltsbudget einzuplanen, das mit ihrer Fellpflege und ihrer gesundheitlichen Betreuung übereinstimmt.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Schottische Terrier ist ein kleiner, robust wirkender Hund, aber die Rasse erfordert eine echte Gesundheitsüberwachung. Er verträgt Kälte und Unwetter dank seines schützenden Fells gut, weist jedoch Veranlagungen zu bestimmten erblichen oder dermatologischen Erkrankungen auf, die eine regelmäßige tierärztliche Kontrolle rechtfertigen.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Schottische Terrier muss eine vollständige, hochwertige Ernährung erhalten, die an sein Alter, sein Gewicht und sein Aktivitätsniveau angepasst ist. Bei dieser Rasse spielt die Ernährung eine zentrale Rolle, da ein Energieüberschuss schnell Übergewicht begünstigt.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Spitzname Scottie, der Schottische Terrier hat die Hundegeschichte mit seiner sofort erkennbaren Silhouette geprägt. Er hat auch im 20. Jahrhundert an Bekanntheit gewonnen dank berühmter Hunde wie Fala, dem Begleiter des amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt. Sein Bart, seine buschigen Augenbrauen und sein würdiges Auftreten machen ihn zu einem der am leichtesten zu identifizierenden Terrier.




