Ursprung
Woher kommt er?
Der Sussex-Spaniel stammt aus Sussex im Süden Englands. Er zählt zu den ältesten Spanielrassen und entwickelte sich im 18. Jahrhundert als ausdauernder und methodischer Jagdhund. Die Rasse wäre nach dem Zweiten Weltkrieg beinahe verschwunden und wurde dann von einigen leidenschaftlichen Züchtern bewahrt, insbesondere in Großbritannien. Trotz dieser Bemühungen ist sie heute weiterhin sehr selten, auch in Frankreich, wo das Zuchtangebot begrenzt bleibt. Die Fédération Cynologique Internationale hat sie am 31. Dezember 1954 endgültig anerkannt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Sussex-Spaniel ist ein Hund von mittlerer Größe, aber von massiver, kräftiger und länglicher Statur. Sein Rumpf ist stark, horizontal und gut bemuskelt, mit einer tiefen Brust. Sein Kopf ist breit und gut proportioniert, mit einem ausgeprägten Stop, haselnussfarbenen Augen mit sanftem Ausdruck und großen, tief angesetzten Ohren, die mit Fransen versehen sind. Sein Haarkleid ist reichlich, glatt, niemals lockig, mit einer dichten Unterwolle, die ihn gut vor Unwettern schützt. Die gewünschte Farbe ist ein intensives goldbraun, zu den Extremitäten hin heller.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Sussex-Spaniel ist ein anhänglicher, fröhlicher und angenehm zu haltender Hund im Familienleben. Er zeigt sich energisch, aktiv und arbeitsam, behält dabei jedoch zu Hause eine ruhige und gelassene Grundhaltung, wenn seine Bedürfnisse respektiert werden. Bei der Jagd ist er ausdauernd, ausdrucksstark und gerne lautstark. Mit anderen Hunden versteht er sich eher gut, kann jedoch einen gewissen Charakter und eine Tendenz zur Dominanz zeigen, wenn seine Sozialisierung unzureichend ist.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Dieser Hund muss beschäftigt bleiben und von langen täglichen Spaziergängen profitieren, um ein gutes Gleichgewicht zu bewahren. Er schätzt das Leben auf dem Land, wo er erkunden und Spuren folgen kann, kann sich aber auch an die Stadt anpassen, wenn seine körperliche und geistige Aktivität ausreichend ist. Sein Gang ist charakteristisch, rollend und gedrungen, was ihn von den anderen Spaniels unterscheidet.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Der Sussex-Spaniel verlangt eine frühe, konsequente und faire Erziehung. Seine Sozialisierung muss früh erarbeitet werden, insbesondere um Dominanzverhalten gegenüber Artgenossen zu begrenzen. Er reagiert gut auf einen festen Rahmen ohne Brutalität sowie auf regelmäßige, abwechslungsreiche und motivierende Einheiten. Seine Bindung an seine Familie und sein gutes Gehorsamsniveau machen ihn zu einem aufnahmefähigen Hund, wenn er mit Beständigkeit geführt wird.
Budget
Preis & Budget für Sussex-Spaniel
Der Sussex-Spaniel ist eine seltene Rasse, was seine Verfügbarkeit und die Erwerbsbedingungen stark beeinflusst. In Frankreich kann die geringe Anzahl an Züchtern die Wartezeiten verlängern und die Auswahl an Würfen einschränken.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Sussex-Spaniel ist ein insgesamt recht robuster Hund, insbesondere dank seines doppelten Fells, das ihm einen guten Schutz gegen Unwetter bietet. Wie viele alte Jagdrassen verträgt er das aktive Leben gut, aber er weist auch einige erbliche Veranlagungen auf, die es gilt, während seines gesamten Lebens ernsthaft zu überwachen.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Sussex-Spaniel benötigt eine vollständige, leicht verdauliche und gut ausgewogene Ernährung, die an sein Alter, sein Gewicht und sein Aktivitätsniveau angepasst ist. Die Qualität der Ration ist besonders während des Wachstums wichtig, das progressiv bleiben muss, um die Gelenke und die allgemeine Entwicklung des Hundes zu schonen.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Sussex-Spaniel gehört zu den seltensten Hunderassen. Der britische Kennel Club hat ihn sogar unter den gefährdeten Rassen eingestuft, und seine Verbreitung bleibt sehr vertraulich. Sein Name stammt direkt von seiner Herkunftsgrafschaft in England, und sein ganz besonderer Bewegungsstil ist eines seiner bekanntesten Erkennungsmerkmale.




