Ursprung
Woher kommt er?
Der Schipperke ist ein Hund belgischen Ursprungs, genauer gesagt flämischen. Sein Name bedeutet in der lokalen Sprache „kleiner Schiffer“, da er früher die Schiffer begleitete. Er soll vom Leuvenaar abstammen, einer sehr alten Rasse, die ebenfalls am Ursprung der verschiedenen Varietäten der Belgischen Schäferhunde steht. Sehr geschätzt seit dem Ende des 17. Jahrhunderts in der Region Brüssel wegen seiner Eleganz, seiner Wachsamkeit und seiner Fähigkeit, Schädlinge zu jagen, wurde er 1882 in Spa zum ersten Mal ausgestellt. Sein erster Standard wurde 1888 bei der Gründung des Rasseclubs festgelegt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Schipperke ist ein kleiner Hütehund vom lupoidem Typ, robust und gut gebaut, in ein Quadrat einschreibbar. Sein Haarkleid ist ausschließlich schwarz, sehr üppig, gerade und dicht, mit einer dichten Unterwolle, die ihm einen ausgezeichneten Schutz gegen Feuchtigkeit und Kälte verleiht. Er zeichnet sich durch seine Halskrause, seine Mähne und seine reichlich behaarte Brust aus, ebenso durch seine kleinen, gut aufrecht stehenden dreieckigen Ohren, seine ausdrucksvollen dunkelbraunen Augen und seine gedrungene Silhouette ohne Schwere.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Schipperke ist ein lebhafter, energiegeladener, neugieriger und sehr wachsamer Hund. Anhänglich, ohne aufdringlich zu sein, wird er als Familienbegleiter geschätzt und zeigt sich im Allgemeinen sanft zu Kindern. Von Natur aus misstrauisch gegenüber Fremden, hat er einen guten Wachinstinkt und zögert nicht, jede ungewöhnliche Annäherung zu melden. Er bewahrt auch einen Jägerinstinkt, insbesondere gegenüber kleinen Nagetieren.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Der Schipperke passt sich an verschiedene Lebensweisen an, vorausgesetzt, er kann täglich seine Energie ausgeben. Er kann in einer Wohnung leben, wenn seine Ausgänge ausreichend sind, aber er blüht mehr auf mit einem gesicherten Bereich, in dem er erkunden und spielen kann. Beweglich und ausdauernd schätzt er dynamische Aktivitäten und Spiele, die seine Lebhaftigkeit fordern.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung des Schipperke muss früh beginnen, um seine Energie zu kanalisieren und klare Grenzen zu setzen. Der Rückruf und die frühe Sozialisierung sind besonders wichtig. Mit konsequenten und positiven Methoden wird er zu einem angenehmen Hund im Alltag, aber sein lebhaftes Temperament erfordert ein regelmäßiges Engagement seitens des Halters.
Budget
Preis & Budget für Schipperke
Der Kaufpreis eines Schipperke variiert vor allem je nach Qualität der Zucht, dem Pedigree, der Linie, dem Alter des Hundes und der Verfügbarkeit der Rasse. Über die Anschaffungskosten hinaus müssen auch die laufende Pflege, die tierärztliche Vorsorge und das Zubehör berücksichtigt werden.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Schipperke ist ein insgesamt robuster und widerstandsfähiger Hund. Sein doppeltes und reichliches Fell schützt ihn gut vor Kälte und Unwetter. Die Rasse weist jedoch bestimmte Prädispositionen auf, die im Laufe des Lebens überwacht werden sollten, insbesondere in orthopädischer, okulärer, endokriner und dermatologischer Hinsicht.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Schipperke benötigt eine hochwertige Ernährung, die seinen Bedarf an Nährstoffen und Vitaminen deckt und dabei sein Alter, seine Größe und sein Aktivitätsniveau berücksichtigt. Da er zu Übergewicht neigen kann, muss seine Energiezufuhr gut kontrolliert bleiben.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Name Schipperke bedeutet „kleiner Schiffer“, eine Erinnerung an seine frühere Nähe zu den belgischen Schiffern. Die Rasse zählte auch zu den Favoriten der Königin Marie-Henriette von Belgien. Sein schwarzes Erscheinungsbild, seine üppige Halskrause und das Vorhandensein von Exemplaren, die von Natur aus schwanzlos sind oder einen sehr kurzen Schwanz haben, verstärken seine Einzigartigkeit.




