Ursprung
Woher kommt er?
Der Grand Basset Griffon vendéen stammt von großen Griffons ab, wie viele Bassets. Seine Zucht wurde ab dem Ende des 19. Jahrhunderts intensiviert, mit der vom Grafen d'Elva empfohlenen Suche nach Exemplaren mit geraden Läufen. Paul Dezamy entwickelte anschließend die Rasse weiter, um ihre Qualitäten bei der Jagd zu verbessern. Schneller als die meisten Bassets wurde dieser vielseitige Hund zur Jagd auf Hase, Kaninchen und Wildschwein eingesetzt. Die Fédération Cynologique Internationale erkannte die Rasse endgültig an, eingetragen unter der Nummer 33 in der Gruppe 6, am 17. Januar 1967.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Mittelgroßer Jagdhund, der Grand Basset Griffon vendéen zeigt einen leicht gestreckten, harmonischen und eleganten Bassetbau, mit geraden Gliedmaßen und freien Bewegungen. Sein Rücken ist lang, breit und gerade, seine Lendenpartie kräftig und muskulös, und seine Brust ist geräumig und gut herabreichend. Sein länglicher Kopf bleibt ohne Schwere, mit ausgeprägtem Stop, einem längeren Fang als der Schädel und hängenden, mit Schnurrhaaren besetzten Lefzen. Seine großen, ovalen und dunklen Augen drücken Lebhaftigkeit, Freundlichkeit und Intelligenz aus. Seine Ohren, unterhalb der Augenlinie angesetzt, sind weich, schmal und lang. Sein flaches, hartes Haar, weder seidig noch wollig, bildet mäßige Fransen und dichte Augenbrauen. Das Haarkleid kann einfarbig, zweifarbig oder dreifarbig sein. Seine Rute, an der Basis dick und hoch angesetzt, wird säbelförmig oder leicht gebogen getragen.
Charakter
Temperament und Charakter
Leidenschaftlich für die Jagd, entschlossen und furchtlos, zögert der Grand Basset Griffon vendéen nicht, in buschigem Gelände und Dornen voranzukommen. Er wird für seinen Mut und seine Schnelligkeit geschätzt, besitzt aber auch eine starrköpfige Seite, die eine intelligente und konsequente Führung erfordert. Als geborener Jäger kann er auch ein angenehmer Begleithund sein.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Sehr energisch und sportlich, braucht der Grand Basset Griffon vendéen jeden Tag aktiv zu bleiben dank langer und häufiger Spaziergänge, idealerweise in naturnahen Bereichen. Er bevorzugt ein Umfeld nahe der Natur, kann sich aber an das Stadtleben anpassen, wenn er Ausgänge, tägliche Anregungen und einen großen eingezäunten Bereich hat, um sich auszupowern. Er zeigt sich verspielt, sehr von der Jagd angezogen und besonders stimmfreudig.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Das Erlernen des Rückrufs ist bei diesem aktiven und etwas starrköpfigen Hund unerlässlich. Seine Erziehung muss mit großer Festigkeit, Konsequenz und Intelligenz geführt werden, ohne jegliche Brutalität.
Budget
Preis & Budget für Grand Basset Griffon Vendéen
Das angegebene Anschaffungsbudget für diese Rasse liegt in einer relativ erschwinglichen Spanne, mit möglichen Variationen je nach angebotenem Exemplar.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Grand Basset Griffon vendéen wird als ein robuster und widerstandsfähiger Hund beschrieben, mit einer soliden Gesundheit und ohne gemeldete besondere Veranlagung. Dennoch bleibt eine Wachsamkeit hinsichtlich seiner Ohren erforderlich, da das Risiko einer Otitis nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Grand Basset Griffon vendéen benötigt eine vollständige, leicht verdauliche und an sein Alter, seine Aktivität und seinen Körperzustand angepasste Ernährung. Ein erwachsener Hund wiegt in der Regel 17 bis 20 kg. Die Qualität der Ration und die Gewichtskontrolle schützen die Verdauung und die Gelenke.
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Anekdoten und Beliebtheit
Seine Schnelligkeit hat es ihm ermöglicht, Haarwild in unterschiedlichen Größen zu jagen, vom Kaninchen bis zum Wildschwein. Vertreter der Rasse haben sich ebenfalls in Wettbewerben hervorgetan, insbesondere bei der 5. Ausgabe des Europapokals auf Hase. Die Rasse wurde am 17. Januar 1967 von der FCI endgültig unter der Nummer 33 anerkannt.




