Ursprung
Woher kommt er?
Der Eurasier ist eine junge Rasse, die in den 1960er Jahren in Deutschland entstanden ist. Sein Züchter, Julius Wipfel, kreuzte zunächst einen Chow Chow mit einem Wolfsspitz, dann wurde der entstandene Typ durch den Einfluss des Samojeden bereichert. Konrad Lorenz begleitete diese Zuchtarbeit. Die Fédération Cynologique Internationale erkannte die Rasse 1973 an. In Frankreich noch relativ selten, hat sie sich vor allem in Europa als ausgeglichener Begleithund verbreitet, der seiner Familie nahe steht.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Eurasier ist ein mittelgroßer Hund, harmonisch und kräftig gebaut. Sein Körper ist gut proportioniert, mit einem kräftigen Rumpf, einem ausgeprägten Widerrist, einer Brust, die bis zu den Ellenbogen reicht, und einer geraden und breiten Kruppe. Sein Kopf ist ausgewogen, seine Ohren sind dreieckig und aufrecht, seine dunklen Augen leicht schräg, und seine gut behaarte Rute kann eingerollt getragen werden. Sein Deckhaar ist mittellang mit dichter Unterwolle, kürzer am Kopf und üppiger an der Rute und an der Rückseite der Gliedmaßen.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Eurasier zeichnet sich durch ein ruhiges, ausgeglichenes und sensibles Temperament aus. Er ist seinem Herrchen und seiner Familie sehr verbunden, ohne aufdringlich zu sein. Gegenüber Fremden zurückhaltend, bleibt er grundsätzlich nicht aggressiv und beobachtet lieber, als zu provozieren. Gesellig mit seinen Angehörigen, ein guter Begleiter für Kinder und die Anwesenheit anderer Hunde schätzend, sucht er ein ruhiges Umfeld und stabile Beziehungen.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Im Alltag lebt der Eurasier gern so nah wie möglich bei seiner Familie und verträgt längere Einsamkeit schlecht. Er schätzt regelmäßige Spaziergänge, ruhige Spiele und eine beruhigende Umgebung. Er bellt wenig, ist in der Regel nicht unruhig, braucht aber Platz, menschliche Nähe und sanfte Beschäftigung, um sich wohlzufühlen. Ein Haus mit Garten passt ihm oft besser als eine Wohnung, auch wenn er sich an die Stadt anpassen kann, wenn seine Ausgänge ausreichend sind.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Die Erziehung des Eurasiers muss mit Sanftheit, Beständigkeit und positiver Verstärkung geführt werden. Es ist ein sensibler Hund, der auf Brutalität schlecht reagiert und eine starke Vertrauensbindung braucht, um Fortschritte zu machen. Intelligent, aber manchmal schnell gelangweilt, profitiert er von kurzen, abwechslungsreichen und ruhigen Einheiten. Eine frühe Sozialisierung ist wichtig, um ihm zu helfen, gegenüber Unbekannten und neuen Situationen gelassen zu bleiben.
Budget
Preis & Budget für Eurasier
Der Preis eines Eurasiers variiert vor allem je nach Qualität der Selektion, dem Ruf der Zucht, den an den Zuchttieren durchgeführten Gesundheitstests und der relativen Seltenheit der Rasse in Frankreich. Ein gut sozialisierter Welpe aus nachverfolgten Linien verdient beim Auswählen besondere Aufmerksamkeit.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Eurasier ist ein insgesamt ausgeglichener Hund, aber wie viele Rassen mittlerer bis großer Größe erfordert er eine strenge gesundheitliche Überwachung. Bestimmte orthopädische, endokrine, neurologische und okuläre Erkrankungen sind bei der Rasse beschrieben. Sein dichtes Fell schützt ihn gut vor Kälte, aber sein Lebensstil, sein Wachstum und sein Gewicht müssen aufmerksam überwacht werden.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Die Ernährung des Eurasiers kann auf hochwertigen, vollständigen Kroketten basieren, die an sein Alter, sein Gewicht und sein Aktivitätsniveau angepasst sind. Dieser Hund hat keine exotischen Bedürfnisse, aber er profitiert von einer gut verdaulichen und korrekt portionierten Ration, um sein Fell, seine Muskelmasse und seinen allgemeinen Zustand zu unterstützen.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Eurasier ist eine der wenigen modernen Rassen, die in Europa im Rahmen eines klar dokumentierten Zuchtprojekts geschaffen wurden. Sein Name verweist auf seine eurasischen Ursprünge durch die verwendeten Gründerrassen. Er ist auch unter dem Namen Eurasien bekannt, und seine Verbreitung bleibt in Frankreich im Vergleich zu anderen nordischen oder Spitz-Begleithunden vertraulich.




