Ursprung
Woher kommt er?
Trotz seines Namens soll der Japanische Spaniel alte Ursprünge haben, die mit Korea verbunden sind, bevor er im Laufe des VIIIe Jahrhunderts am japanischen Kaiserhof eingeführt wurde. Die Rasse etablierte sich anschließend fest in Japan, wo sie besonders in aristokratischen Kreisen geschätzt wurde, und gelangte dann im XVIIe Jahrhundert nach England. Sein Typ wurde im Laufe der Zeit als der eines raffinierten kleinen Gesellschaftshundes festgelegt, und die FCI erkannte ihn 1957 endgültig an.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Japanische Spaniel ist ein kleiner, kompakter, anmutiger und eleganter Hund, mit einer harmonischen Silhouette und einem kurzen, geraden Rücken. Sein Kopf ist breit und rund, die Stirn gewölbt, der Nasenrücken sehr kurz und das Gesicht ausdrucksvoll. Seine großen runden Augen, seine hängenden, gut befederten Ohren und seine über dem Rücken getragene Rute verstärken sein distinguiertes Erscheinungsbild. Sein Haar ist lang, gerade und seidig, am Körper reichlich, meist weiß mit schwarzen oder roten Abzeichen.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Japanische Spaniel ist ein wacher, loyaler, sehr anhänglicher Hund und von großer Sanftheit gegenüber seinen Angehörigen. Er sucht die menschliche Gesellschaft, zeigt sich empfänglich gegenüber seinem Herrchen und schätzt ein ruhiges Familienleben. Er bleibt Fremden gegenüber oft zurückhaltend, ohne aggressiv zu sein, was ihn vor allem zu einem ausgezeichneten Begleithund macht.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Dieser kleine Hund lebt gerne im Haus und passt sich sehr gut an das Leben in einer Wohnung an, vorausgesetzt, er erhält täglich Aufmerksamkeit und Zuneigung. Er spielt gern, beobachtet seine Umgebung und nimmt am Familienleben teil, aber seine körperlichen Bedürfnisse bleiben moderat. Er verträgt längere Einsamkeit schlecht und gedeiht besser in einer präsenten und aufmerksamen Umgebung.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Seine Intelligenz und seine Aufmerksamkeit gegenüber dem Menschen erleichtern das Lernen, aber seine Erziehung erfordert Sanftheit, Geduld und Regelmäßigkeit. Brutale Methoden sind zu vermeiden, während Spiel, Ermutigungen und kurze Routinen gute Ergebnisse liefern. Als erster Hund kann er durch seine Sensibilität und seine kleine zurückhaltende Seite überraschen, was einen ruhigen und ausdauernden Halter erfordert.
Budget
Preis & Budget für Japan Chin
Der Kaufpreis des Japanischen Spaniels variiert je nach Linie, dem Ruf der Zucht, der Übereinstimmung mit dem Standard und der angebotenen Betreuung. Bei einer wenig verbreiteten Rasse kann auch die Verfügbarkeit das Budget und die Wartezeit beeinflussen.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Japanische Spaniel ist eine Rasse mit insgesamt guter Lebenserwartung, aber eher empfindlich, die eine aufmerksame Überwachung bestimmter Gesundheitspunkte erfordert. Seine Morphologie als kleiner Hund mit kurzem Gesicht und seine großen Augen setzen ihn insbesondere Augen- und Atemwegsanfälligkeiten aus. Eine regelmäßige Pflege, eine ruhige Lebensweise und regelmäßige tierärztliche Kontrollen tragen dazu bei, ihn in guter Form zu halten.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Japanische Spaniel benötigt eine vollständige und gut verdauliche Ernährung, angepasst an sein kleines Format, sein Alter und sein moderates Aktivitätsniveau. Die Qualität der Zutaten, die Regelmäßigkeit der Mahlzeiten und die Kontrolle der Extras zählen mehr als das Volumen.
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Anekdoten und Beliebtheit
Oft Chin genannt, wurde der Japanische Spaniel lange mit den adeligen Höfen Asiens und des kaiserlichen Japans in Verbindung gebracht. Sein raffiniertes Erscheinungsbild und sein ganz besonderer Ausdruck haben ihn als Gesellschaftshund in aristokratischen Kreisen beliebt gemacht, dann auch bei der britischen High Society. Obwohl er mitunter durch sein Gesicht und sein Haarkleid an den Pekingesen erinnert, bewahrt er in seinen Haltungen einen leichteren und lebhafteren Stil.




