Ursprung
Woher kommt er?
Der Epagneul à perdrix de Drente stammt von den ersten Spaniels ab, die im 16. Jahrhundert aus Spanien über Frankreich in die Niederlande kamen. In der Provinz Drenthe haben Züchter diesen vielseitigen Jagdhund und seinen ursprünglichen Typ bewahrt. Die Rasse wurde 1943 in den Niederlanden offiziell anerkannt, anschließend wurde ihr Rasseclub 1948 gegründet. Die FCI erkennt sie seit 1960 unter der Nummer 224 innerhalb der Gruppe 7 an.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Mittelgroßer Vorstehhund, der Drentsche Patrijshond zeigt eine leicht rechteckige Silhouette, gut proportioniert und mit trockener Muskulatur ausgestattet. Sein mittellanges Haar ist dicht, begleitet von einer Unterwolle, die ihn gut vor Feuchtigkeit schützt. Das Haarkleid ist überwiegend weiß mit braunen Abzeichen, manchmal ergänzt durch Flecken oder Sprenkelung. Der Kopf ist mäßig lang, die Ohren sind hängend und die ovalen Augen drücken Sanftmut und Intelligenz aus.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Epagneul à perdrix de Drente ist ein loyaler, anhänglicher Hund, der seinem Zuhause nahe ist. Zurückhaltend, ohne ängstlich zu sein, bewahrt er ein ausgeglichenes Temperament und eine echte Arbeitsintelligenz. Vor allem ein Jagdhund, behält er einen ausgeprägten Instinkt und schätzt es, mit seinem Führer zusammenzuarbeiten. Gut sozialisiert, kann er zu einem angenehmen Familienbegleiter werden.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Im Alltag aktiv, braucht dieser Hund lange Ausgänge, abwechslungsreiche Übungen und regelmäßige Gelegenheiten, seinen Geruchssinn einzusetzen. In Aktion bleibt er gern in Kontakt mit seinem Herrchen und zeigt sich auf unterschiedlichen Geländen gewissenhaft. Zu Hause schätzt er die Anwesenheit seiner Familie, verträgt aber ein zu sesshaftes Leben schlecht. Ein eingezäunter Garten und echte Aktivitäten im Freien passen ihm deutlich besser als eine rein städtische Lebensweise.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Seine Erziehung muss konsequent, kohärent und stets respektvoll sein, denn der Epagneul à perdrix de Drente ist empfindlich gegenüber Brutalität. Positive Verstärkung liefert in der Regel bessere Ergebnisse als ein harter Ansatz. Rückruf, Selbstkontrolle und Sozialisierung müssen früh trainiert werden, besonders bei einem Hund, der für die Jagd bestimmt ist. Mit Regelmäßigkeit und einem engagierten Halter wird er zu einem kooperativen Begleiter, mit dem man angenehm zusammenlebt.
Budget
Preis & Budget für Drentsche Patrijshond
Der Preis eines Epagneul à perdrix de Drente variiert je nach Linie, Seriosität der Zucht, Untersuchungen und Sozialisierung. Das Unterhaltsbudget (Futter, Tierarzt, Erziehung) übersteigt über die Zeit oft den Kaufpreis.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Epagneul à perdrix de Drente ist ein insgesamt robuster Hund, gut unterstützt durch sein doppeltes Fell, das ihn vor Unwettern schützt. Wie viele mittelgroße Jagdrassen erfordert er jedoch eine ernsthafte Überwachung der Gelenke, der Ohren und bestimmter erblicher Risiken. Eine regelmäßige Hygiene und eine strenge Zucht tragen stark dazu bei, seine Gesundheit langfristig zu erhalten.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Epagneul à perdrix de Drente benötigt eine ausgewogene und hochwertige Ernährung, angepasst an sein Alter, seine Größe und vor allem an sein Aktivitätsniveau. Als Jagd- und Outdoorhund kann er in Arbeitsphasen oder bei langen Ausflügen einen deutlich höheren Energiebedarf haben. Die Ration muss daher je nach tatsächlicher Lebensweise angepasst werden.
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Anekdoten und Beliebtheit
Diese niederländische Rasse ist auch unter den Namen Drentsche Patrijshond, Drentsche Partridge Dog und Holländischer Drenthe-Spaniel bekannt. Auf der Suche nach Wild ist sie für ihre Fähigkeit bekannt, in Verbindung mit ihrem Führer zu bleiben, sowie für die charakteristischen kreisförmigen Bewegungen ihrer Rute. Außerhalb ihres Herkunftslandes noch relativ selten, bleibt sie ihrer Identität als vielseitiger Vorstehhund sehr verbunden.




