Ursprung
Woher kommt er?
Wie sein langhaariger Cousin wurde der Kurzhaar-Colley traditionell von schottischen Schäfern zum Treiben der Herden eingesetzt. Er zeichnet sich bereits ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bei den ersten Hundeausstellungen aus und zählt zu den Lieblingshunden von Königin Victoria. Der erste Colley-Club wird 1881 in England gegründet. Der Französische Collie-Club wird 1909 gegründet, einige Jahre nach der Ankunft in Frankreich eines ersten Vertreters der Rasse aus Irland. Die Fédération Cynologique Internationale erkennt die Rasse endgültig am 18. Dezember 1974 an.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Kurzhaar-Collie ist ein robuster, kräftiger und aktiver Hund, harmonisch gebaut und ohne Schwerfälligkeit. Sein langer Kopf bildet einen abgestumpften Keil, mit flachem Schädel, leichtem Stop, schwarzer Nase und scherenartig schließenden Kiefern. Seine mittelgroßen, mandelförmigen und dunkelbraunen Augen drücken Intelligenz, Lebhaftigkeit und Sanftmut aus. Seine mittelgroßen Ohren werden nach vorn getragen und sind halb aufgerichtet, wenn er aufmerksam ist. Sein muskulöser und gewölbter Hals geht einem geraden Rücken, einer hohen Brust und gut gewölbten Rippen voraus. Seine lange Rute wird in Ruhe tief getragen. Das kurze, anliegende und harte Haar bedeckt eine sehr dichte Unterwolle. Die zugelassenen Farben sind zobelfarben und weiß, tricolor oder blue merle.
Charakter
Temperament und Charakter
Fröhlich, freundlich und angenehm im Zusammenleben ist der Kurzhaar-Collie von Natur aus weder ängstlich noch aggressiv. Intelligent, lebhaft, aufmerksam und mutig zeigt er sich seiner Familie gegenüber anhänglich und besitzt einen guten Wachinstinkt. Er versteht sich im Allgemeinen gut mit Kindern und eher gut mit seinen Artgenossen, vorausgesetzt, eine angemessene Sozialisierung.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Dieser aktive Hund schätzt große Freiräume und Freiheit. Ein Haus mit einem gut eingezäunten Garten passt besonders gut zu ihm, aber er kann sich an das Stadtleben anpassen, wenn er von häufigen Ausgängen profitiert. Er braucht lange tägliche Spaziergänge, abwechslungsreiche Aktivitäten und geistige Anregung, um sich auszupowern und sein Gleichgewicht zu bewahren. Seine Spielfreude ermöglicht es, zwischen Bewegung, Lernen und gemeinsamen Momenten zu wechseln.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Der Kurzhaar-Collie kann sich mitunter etwas stur zeigen. Seine Erziehung und Sozialisierung müssen früh beginnen, mit einem zugleich festen, sanften und konsequenten Ansatz. Lernmethoden, die auf Gehorsam und Spiel basieren, passen zu seiner Intelligenz und Lebhaftigkeit, während brutale Methoden zu vermeiden sind.
Budget
Preis & Budget für Kurzhaar-Collie
Der Anschaffungspreis variiert je nach Zucht, Linie, Pedigree, den bei den Eltern durchgeführten Gesundheitsuntersuchungen und dem Verwendungszweck des Hundes, insbesondere als Begleithund, für Ausstellungen oder zur Zucht.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Kurzhaar-Collie besitzt eine robuste und widerstandsfähige Konstitution, aber die Rasse weist Prädispositionen für mehrere Augen-, dermatologische, neurologische und kardiale Erkrankungen auf. Eine regelmäßige tierärztliche Betreuung und eine sorgfältige Auswahl der Zuchttiere tragen dazu bei, diese Risiken zu begrenzen.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Kurzhaar-Collie ist ein aktiver Vorstehhund, der eine vollständige Ernährung benötigt, ausreichend energiereich an Jagdtagen oder bei langen Ausflügen, und in Ruhephasen maßvoller. Eine gute Verdaulichkeit und eine Gewichtskontrolle schützen die Gelenke.
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Anekdoten und Beliebtheit
Die Rasse ist auch unter den Namen Kurzhaariger Schottischer Schäferhund und Smooth Collie bekannt. Sie unterscheidet sich hauptsächlich vom Langhaar-Colley nur durch die Länge und die Dicke ihres Fells. Königin Victoria schätzte die Collies besonders, was zu ihrer Bekanntheit im 19. Jahrhundert beitrug. Ihre FCI-Standardnummer ist die 296.




