Ursprung
Woher kommt er?
Seit sehr langer Zeit in Spanien präsent, insbesondere in Andalusien, wo er häufiger ist, wurde der Spanische Wasserhund traditionell „Türkenhund“ genannt. Er teilt gemeinsame Ursprünge mit dem alten Barbet. Als Hütehund geschätzt, wird er auch als Jagdpartner für Wasserwild in den Sümpfen und als Helfer beim Fischfang eingesetzt. Die Rasse, unter der Nummer 336 registriert, ist seit 1999 von der FCI anerkannt, ebenso wie vom AKC, dem ANKC, dem CKC, dem UKC, dem KC und dem NZKC.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Spanische Wasserhund ist ein mittelgroßer Hund, robust, gut proportioniert, harmonisch gebaut, athletisch und mit einer guten Muskulatur ausgestattet. Sein Körper ist solide, mit einer geraden Oberlinie, einem wenig ausgeprägten Widerrist, einem geraden und kräftigen Rücken, einer leicht abfallenden Kruppe, einer breiten Brust, gut gewölbten Rippen und einem leicht aufgezogenen Bauch. Sein kräftiger Kopf wird elegant getragen, mit einem flachen Schädel, einem wenig ausgeprägten Stop, einem geraden Profil und einer Nase in der Farbe des Haarkleids oder dunkler. Seine dreieckigen, hängenden Ohren sind mittelhoch angesetzt. Seine sehr ausdrucksvollen, leicht schräg stehenden Augen reichen von haselnussfarben bis braun. Seine Rute ist mittelhoch angesetzt und kann von Natur aus kurz sein. Sein lockiges und wolliges Haar kann große Schnüre bilden, wenn es lang ist. Das Haarkleid ist einfarbig weiß, schwarz oder braun, oder zweifarbig weiß und schwarz oder weiß und braun.
Charakter
Temperament und Charakter
Vielseitig, loyal, folgsam, fröhlich und aufmerksam vereint der Spanische Wasserhund die Fähigkeiten eines Hütehundes, Jagd- und Fischereihundes. Er ist stets bereit zu arbeiten und zeichnet sich durch bemerkenswerte Lern- und Anpassungsfähigkeit aus. Er ist anhänglich gegenüber seiner Familie, eher wenig unabhängig und mäßig beschützend, aber sein Jagdinstinkt ist ausgeprägt.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Aktiv und verspielt, braucht der Spanische Wasserhund lange, häufige Ausgänge und regelmäßige Stimulationen. Seine Soziabilität mit anderen Tieren ist durchschnittlich und er zeigt sich gegenüber Unbekannten eher zurückhaltend. Sein Umgang mit Kindern erfordert eine sorgfältige Sozialisierung und betreute Interaktionen. Er vokalisiert in moderatem Maße.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Gehorsam, intelligent und lernwillig wie auch bestrebt, seinem Herrchen zu gefallen, verfügt der Spanische Wasserhund über gute erzieherische Fähigkeiten. Seine Erziehung muss ein Minimum an Konsequenz mit viel Sanftheit verbinden, ohne Brutalität und ohne fehlende Grenzen.
Budget
Preis & Budget für Spanischer Wasserhund
Der Anschaffungspreis variiert je nach Zucht, Linie, Pedigree, Alter und Verwendungszweck des Hundes. Das von der Quelle angegebene jährliche Unterhaltsbudget liegt zwischen 450 und 650 Euro.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Spanische Wasserhund ist robust und erfreut sich insgesamt einer soliden Gesundheit. Sein Fell schützt ihn recht gut vor Feuchtigkeit und schwierigen klimatischen Bedingungen. Die Referenzquelle weist auf keine besondere Veranlagung für eine Krankheit bei dieser Rasse hin.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Spanische Wasserhund benötigt eine ausgewogene und hochwertige Ernährung, die an sein Maß an körperlicher Aktivität, seine Größe und sein Alter angepasst ist.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Der Spanische Wasserhund ist auch unter den Namen Türkischer Hund, Perro de Agua Español, Spanish Water Dog und Spanish Water Spaniel bekannt. Seine historische Vielseitigkeit hat es ihm ermöglicht, als Hütehund, Jagdhelfer für Wasserwild und Partner der Fischer zu arbeiten. Ein Wurf umfasst in der Regel 4 bis 6 Welpen.




