Ursprung
Woher kommt er?
Ursprünglich aus Spanien stammend, wird der Chien courant espagnol bereits seit dem 14. Jahrhundert in der jagdlichen Literatur erwähnt. König Alfons XI. von Kastilien, der von 1311 bis 1350 lebte, erwähnt ihn in seinem Buch über die Jagd mit Hunden. Im 16. Jahrhundert erwähnt ihn seinerseits der Historiker Gonzalo Argote de Molina in seinen Schriften. Die Fédération Cynologique Internationale erkennt die Rasse seit 1957 unter der Nummer 204 an, innerhalb der Gruppe 6, die den Laufhunden, den Schweißhunden und den verwandten Rassen gewidmet ist.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Von mittlerer Größe und von schlankem, langgestrecktem Bau besitzt der Spanische Laufhund einen Körper, der deutlich länger als hoch ist, ein kompaktes Knochengerüst und relativ kurze, kräftige Gliedmaßen. Sein sehr gut entwickelter Brustkorb weist einen Umfang auf, der um ein Drittel größer ist als die Widerristhöhe. Der lange und harmonische Kopf trägt sehr lange, hängende Ohren, rechteckig und an der Spitze abgerundet. Die mandelförmigen haselnussfarbenen Augen drücken Intelligenz und Adel aus. Das Haar ist kurz, fein, dicht und anliegend. Das Haarkleid ist zweifarbig weiß und orange, mit gut abgegrenzten unregelmäßigen Flecken und ohne Sprenkelung. Die Rute, an der Basis dick und in einem Pinsel endend, wird in Ruhe leicht gebogen getragen, dann in der Aktion säbelförmig.
Charakter
Temperament und Charakter
Mutig und bei der Jagd entschlossen, zeichnet sich der Spanische Laufhund im Schweißfährten aus. Auf Niederwild spezialisiert, insbesondere auf den Hasen, kann er auch am Wildschwein, Hirsch, Reh, Bären oder Fuchs arbeiten. Er gibt bereitwillig Laut, um den Jäger zu führen. In seinem Zuhause zeigt er sich anhänglich und eher ruhig, wobei er dennoch ein Jagdhundtemperament, eine gewisse Unabhängigkeit und einen sehr ausgeprägten Verfolgungsinstinkt bewahrt.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Sein Bewegungsbedarf ist moderat, aber er verlangt nach langen Spaziergängen, idealerweise in der freien Natur. Er bevorzugt das Leben auf dem Land und fühlt sich von Natur aus nicht wohl in einer Wohnung. Ein Leben in der Stadt bleibt möglich, wenn seine Ausgänge lang, regelmäßig und ausreichend anregend sind. Seine ausgeprägte Lautäußerung und sein starker Jagdinstinkt müssen im Alltag berücksichtigt werden, insbesondere bei Spaziergängen und Begegnungen mit kleinen Tieren.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Seine Erziehung ist recht einfach, vorausgesetzt, man verbindet Konsequenz, maßvolle Strenge und Motivation. Gehorsam ist nicht seine Stärke, aber seine Bindung an seinen Besitzer und sein Wille zu arbeiten erleichtern das Lernen. Der Rückruf muss sehr früh beigebracht und regelmäßig aufrechterhalten werden, aufgrund seines Spürinstinkts. Eine frühe Sozialisierung ist ebenfalls wichtig, um seine Beziehungen zu Kindern, Fremden und anderen Tieren zu lenken.
Budget
Preis & Budget für Spanischer Laufhund
Der Preis eines Chien courant espagnol variiert je nach Linie, Seriosität der Zucht, Untersuchungen und Sozialisierung. Das Unterhaltsbudget (Futter, Tierarzt, Erziehung) übersteigt über die Zeit oft den Kaufpreis.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Chien courant espagnol verfügt über eine robuste Konstitution und eine allgemein solide Gesundheit. Der Rasse wird keine größere systematische Veranlagung zugeschrieben, aber eine Überwachung der Hüften, der Augen und der Ohren bleibt empfohlen.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Chien courant espagnol benötigt eine ausgewogene und hochwertige Ernährung, angepasst an sein Alter, seine Größe und sein Maß an körperlicher Aktivität. Die mit der Jagd verbundenen Ausgaben müssen berücksichtigt werden, ohne außerhalb der Belastungsphasen eine hohe Ration beizubehalten.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Chien courant espagnol trägt auch den Namen Sabueso Espanol. Als alte Rasse der Iberischen Halbinsel wird er in Jagdschriften erwähnt, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Sein internationaler Standard ist bei der FCI unter der Nummer 204 registriert und die Rasse ist seit 1957 anerkannt.




