Ursprung
Woher kommt er?
Der Portugiesische Schäferhund, auch bekannt unter dem Namen Hund der Serra de Aires, stammt aus dem Alentejo im Süden Portugals. Seine Vorfahren begleiteten die örtlichen Hirten in den Bergen der Serra de Aires, einer Region, die von kalten und windigen Wintern sowie heißen und staubigen Sommern geprägt ist. Ausgewählt, um vielfältige Herden zu treiben und zu bewachen, insbesondere Schafe, Rinder, Pferde und Schweine, zeichnete er sich durch seine Intelligenz, seine Genügsamkeit und seine Widerstandsfähigkeit aus. Die Fédération Cynologique Internationale hat die Rasse am 16. November 1954 endgültig anerkannt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Berger Portugais ist ein mittelgroßer, robuster und agiler Hund, dessen Körper etwas länger als hoch ist. Sein kräftiger Kopf, ohne massig zu sein, zeigt einen fast quadratischen Schädel, einen gut ausgeprägten Stop und mittelgroße, runde Augen in der Farbe von Haselnuss bis dunklem Bernstein. Seine dreieckigen Ohren sind hoch angesetzt und hängend. Sein langes, dichtes Fell ohne Unterwolle ist glatt bis leicht gewellt, mit einer rauen Textur, die an Ziegenhaar erinnert. Das Haar bildet einen charakteristischen Bart, Schnurrbart und Augenbrauen. Zu den zugelassenen Farben gehören insbesondere Grau, Falb, Kohlfalb, Braun, Gelb und Schwarz. Seine lange und gut behaarte Rute reicht bis zum Sprunggelenk.
Charakter
Temperament und Charakter
Äußerst loyal gegenüber seinem Herrchen, ist der Berger Portugais aufmerksam, geschickt und begeistert bei der Arbeit. Sein Schutzinstinkt ist ausgeprägt und er zeigt sich von Natur aus misstrauisch gegenüber Fremden. Sehr intelligent, versteht er schnell und schätzt es, mit einer konsequenten Person zusammenzuarbeiten. Er ist auch ein sportlicher Begleiter, der Aktivität, Interaktionen und nützliche Aufgaben sucht. Eine frühe Sozialisierung hilft, seine Zurückhaltung zu lenken und gelassene Beziehungen zu Kindern und anderen Tieren zu fördern.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Im Alltag muss sich der Berger Portugais häufig auspowern und seine Intelligenz einsetzen. Er bevorzugt es, über Platz zu verfügen, idealerweise über einen großen eingezäunten Garten, doch dieser ersetzt weder Spaziergänge noch Erziehungsarbeit und gemeinsame Aktivitäten. Er kann im Agility, im Gehorsam und in Disziplinen, die seine Hütefähigkeiten mobilisieren, hervorragend sein. Ein zu sesshaftes Leben oder lange Zeiträume ohne Beschäftigung können seinem körperlichen und geistigen Gleichgewicht schaden.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Seine Erziehung muss früh beginnen und Festigkeit, Konsequenz und positive Methoden verbinden. Seine Intelligenz, sein Lernhunger und seine Spielfreude machen ihn zu einem aufnahmefähigen Schüler, doch seine Energie und sein Temperament als Arbeitshund erfordern einen klaren Rahmen. Kurze, abwechslungsreiche und regelmäßige Einheiten sind besonders geeignet. Die Sozialisierung muss von klein auf durchgeführt werden, um ihn an Menschen, Tiere, Umgebungen und Alltagssituationen zu gewöhnen.
Budget
Preis & Budget für Portugiesischer Schäferhund
Der Anschaffungspreis variiert je nach Linie, Qualität der Selektion, Gesundheitsgarantien, Identifizierung und Ruf der Zucht. Es ist außerdem das jährliche Unterhaltsbudget einzuplanen, das laut Quelle zwischen 1 050 und 1 150 Euro geschätzt wird, ohne größere unvorhergesehene Tierarztkosten.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Portugiesische Schäferhund wird als ein rustikaler und robuster Hund beschrieben, der über eine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber den schwierigen klimatischen Bedingungen seiner Herkunftsregion verfügt. Es wird kein besonderes Gesundheitsproblem als wesentliches Merkmal der Rasse gemeldet. Wie bei jedem aktiven Hund bleiben eine regelmäßige tierärztliche Betreuung, eine angepasste Ernährung und eine Überwachung des Bewegungsapparates wichtig.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Portugiesische Schäferhund kann mit hochwertigem Trockenfutter gefüttert werden, das an sein Alter, sein Gewicht und sein Aktivitätsniveau angepasst ist. Seine Ration muss seinen hohen Energieverbrauch unterstützen, ohne eine Gewichtszunahme zu verursachen. Die Mengen sind je nach Körperkondition und den Empfehlungen des Herstellers oder des Tierarztes anzupassen.
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Anekdoten und Beliebtheit
In seiner Ursprungsregion wird der Berger Portugais aufgrund seiner Physiognomie, seiner Beweglichkeit, seiner Schnelligkeit und seiner Art, sich zu bewegen, manchmal als „Affe-Hund“ bezeichnet. Trotz seines gebräuchlichen Namens hütete er nicht nur Schafe: Er wurde auch bei Rindern, Pferden und Schweinen eingesetzt.




