Ursprung
Woher kommt er?
Der American Staffordshire Terrier stammt von Bull-and-Terrier-Hunden ab, die aus Bulldogs und Terriern entwickelt wurden, die früher in Kämpfen eingesetzt wurden. Die moderne Zucht formierte sich in Nordamerika zu Beginn des XXe Jahrhunderts, mit dem Ziel, einen homogeneren, kräftigen und ausgeglichenen Hund zu festigen. Der American Kennel Club erkannte ihn 1936 unter dem Namen Staffordshire Terrier an, dann wurde die Bezeichnung American Staffordshire Terrier 1972 übernommen, um ihn vom Staffordshire Bull Terrier zu unterscheiden. Die Fédération Cynologique Internationale erkennt ihn unter der Nummer 286 in der Gruppe 3 der Terrier an. Die Rasse ist in Frankreich seit Ende der 1980er Jahre vertreten.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Kompakter, athletischer und sehr muskulöser Hund, der American Staffordshire Terrier vermittelt einen Eindruck von Kraft ohne Schwerfälligkeit. Sein Kopf von mittlerer Länge weist einen breiten Schädel, sehr muskulöse Wangen, einen im oberen Teil abgerundeten Fang und dunkle, runde und weit auseinanderstehende Augen auf. Die Ohren sind kurz, hoch angesetzt und in der Regel halb aufgerichtet. Der Rücken ist kurz, die Brust tief und das Knochengerüst kräftig. Die Rute, kurz und tief angesetzt, wird getragen, ohne sich über dem Rücken einzurollen. Sein Haar ist kurz, hart, dicht und glänzend. Viele Farben sind zugelassen, aber Fellfarben mit mehr als 80 % Weiß sowie Schwarz und Loh werden vom Standard nicht gefördert.
Charakter
Temperament und Charakter
Der American Staffordshire Terrier ist loyal, anhänglich, geduldig und seiner Familie nahe. Intelligent, lebhaft und mutig, besitzt er auch einen starken Willen und kann sich stur zeigen. Richtig sozialisiert und ohne Gewalt erzogen, erweist er sich als sanft, folgsam und freundlich. Sein Schutzinstinkt macht ihn zu einem abschreckenden Wachhund, aber seine Aggressivität darf niemals gefördert werden. Sein Gleichgewicht hängt von einer seriösen Auswahl, frühen positiven Erfahrungen und einem kohärenten Rahmen ab.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Zu Hause kann er ruhig, sauber und zurückhaltend sein, wenn er ausreichend Auslauf bekommt. Er schätzt Spiele, aktive Spaziergänge und Aktivitäten, die er mit seinem Besitzer teilt. Das Leben in einer Wohnung ist möglich, vorausgesetzt, es werden mehrere tägliche Ausgänge sowie eine echte körperliche und geistige Auslastung eingeplant. Ein eingezäunter Garten ist ein Vorteil, ersetzt aber nicht die Spaziergänge. Begegnungen mit Kindern und anderen Tieren müssen weiterhin beaufsichtigt bleiben, vor allem wegen seiner Kraft. In Frankreich fallen Hunde dieser Rasse, die in ein anerkanntes Zuchtbuch eingetragen sind, in die zweite Kategorie und unterliegen den geltenden gesetzlichen Verpflichtungen, insbesondere Halteerlaubnis, Verhaltensbeurteilung, Versicherung, Leine und Maulkorb an den durch die Vorschriften vorgesehenen Orten.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Seine Erziehung muss bereits im jüngsten Alter beginnen und Festigkeit, Beständigkeit, Sanftheit und Belohnungen miteinander verbinden. Eine frühe Sozialisierung mit Menschen, Hunden, unterschiedlichen Umgebungen und vielfältigen Geräuschen ist unerlässlich. Brutale Methoden sind kontraproduktiv und können unerwünschte Reaktionen verstärken. Rückruf, Leinenführigkeit, Selbstkontrolle, Verzicht und die Akzeptanz des Maulkorbs müssen schrittweise trainiert werden. Seine große Intelligenz erleichtert das Lernen, aber sein willensstarkes Temperament erfordert einen verfügbaren, konsequenten Besitzer, der in der Lage ist, seine Energie zu kanalisieren.
Budget
Preis & Budget für American Staffordshire Terrier
Der Preis variiert je nach Eintragung ins LOF, dem Ruf der Zucht, der Qualität der Gesundheitsselektion, dem Stammbaum, dem Alter und der Bestimmung des Hundes. Die Anschaffungskosten müssen durch die für diese kräftige Rasse spezifischen gesetzlichen, Ernährungs-, tierärztlichen und erzieherischen Ausgaben ergänzt werden.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der American Staffordshire Terrier ist insgesamt robust und seine athletische Konstitution ermöglicht es ihm, lange aktiv zu bleiben. Eine sorgfältige Auswahl und eine regelmäßige tierärztliche Betreuung bleiben notwendig, um die bei der Rasse gemeldeten Gelenk-, neurologischen, endokrinen, okulären und kutanen Erkrankungen zu begrenzen.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Dieser muskulöse und aktive Hund benötigt eine vollständige, gut verdauliche und ausreichend proteinreiche Ernährung mit hochwertigen Proteinen. Die Energiezufuhr muss seine Aktivität unterstützen, ohne eine Gewichtszunahme zu begünstigen, mit besonderer Aufmerksamkeit während des Wachstums.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Oft Amstaff genannt, darf der American Staffordshire Terrier nicht mit dem American Pit Bull Terrier verwechselt werden, auch wenn ihre Geschichte gemeinsame Ursprünge hat. Sein heutiger Name stammt aus dem Jahr 1972. Trotz eines manchmal verkürzenden Images kann ein gut ausgewähltes, korrekt sozialisiertes und verantwortungsvoll geführtes Tier ein stabiler Familienbegleiter sein und seinen Angehörigen sehr verbunden. In Frankreich bringt sein rechtlicher Status spezifische Formalitäten mit sich, die der zukünftige Besitzer vor dem Erwerb kennen muss.




