Ursprung
Woher kommt er?
Der Pixie-Bob wurde in den Vereinigten Staaten ab den 1980er Jahren entwickelt, insbesondere im Nordwesten der USA, aus Hauskatzen mit Luchs-Typ. Carol Ann Brewer hat die Linie ausgehend von einer Katze namens Pixie populär gemacht. Berichte über Hybridisierung mit dem Rotluchs kursierten lange Zeit, aber moderne Register, darunter die TICA, betrachten ihn als eine Hauskatze, die wegen ihres wilden Aussehens selektiert wurde. Die Rasse wurde vom TICA Ende der 1990er Jahre anerkannt.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Der Pixie-bob ist eine imposante Katze, tief gebaut, mit schwerem Knochenbau und kräftiger Muskulatur. Der Kopf ist breit, in Form einer umgekehrten Birne, mit ausgeprägten Augenbrauen, manchmal buschigen Ohren und leicht schräg stehenden mandelförmigen Augen. Der Schwanz ist von Natur aus kurz, idealerweise ziemlich dick und beweglich, ohne die Länge eines ganzen Schwanzes zu erreichen. Das Fell, kurz oder halblang, ist dicht und wollig, meist brown spotted tabby mit einem Ticking, das an den Luchs erinnert. Polydaktylie ist häufig und wird von mehreren Standards akzeptiert.
Charakter
Temperament und Charakter
Der Pixie-Bob ist bekannt für seine hundeähnliche Anhänglichkeit: Er folgt oft seinen Menschen, sucht den Kontakt und fügt sich sehr gut in das Familienleben ein. Ruhig zu Hause, wenn er genug Beschäftigung hat, bleibt er neugierig, intelligent und wenig aggressiv. Er wird besonders mit respektvollen Kindern geschätzt.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Im Alltag beobachtet er gern, spielt Jagdspiele und bleibt in der Nähe seiner Angehörigen. Er vokalisiert oft durch Klicklaute, Triller oder ein Zwitschern statt durch schrille Miauer. Er passt sich an die Wohnung an, wenn er über vertikalen Raum, Spiele und eine regelmäßige Anwesenheit verfügt. Ein gesicherter Zugang nach draußen bereichert sein Leben, ist aber nicht unverzichtbar.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Intelligent und kooperativ lernt der Pixie-bob leicht den Rückruf, das Targeting und einige Tricks durch positive Verstärkung. Konsequenz, Spiel und maßvolle Futterbelohnungen funktionieren besser als jeder Zwang. Eine frühe Sozialisierung an Handhabung, Transport und andere Tiere erleichtert das Erwachsenenleben.
Budget
Preis & Budget für Pixie-Bob
Der Pixie-Bob bleibt in Europa recht selten, was Zuchtpreise oft zwischen 1 000 und 2 000 € hält. Der Typ, die Polydaktylie, das Langhaar und die Qualität der Sozialisierung beeinflussen den Preis. Man muss auch die laufende Pflege einer großen Wohnungskatze einplanen.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Der Pixie-bob gilt im Allgemeinen als robuste Katze, aus einer recht natürlichen Basis hervorgegangen. Wie jede großformatige Katze verdient er Aufmerksamkeit hinsichtlich der Gelenke, des Gewichts und der Harnfunktion. Der kurze Schwanz resultiert aus einer von der des Manx unterschiedlichen Mutation; seriöse Linien vermeiden die Extreme, die mit neurologischen Störungen verbunden sind.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Große, muskulöse Katze, der Pixie-bob benötigt eine vollständige Ernährung, reich an tierischen Proteinen und an sein Idealgewicht angepasst. Hochwertiges Trockenfutter oder eine hochwertige Mischfütterung sind geeignet, vorausgesetzt, die Energie wird kontrolliert.
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Anekdoten und Beliebtheit
Der Name Pixie-bob stammt von der Gründerkatze Pixie und vom kurzen Schwanz (bob). Viele Tiere haben mehr als fünf Zehen pro Pfote, ein in der Rasse gesuchtes Merkmal. Trotz seines Aussehens wie ein kleiner Luchs ist es kein Wildhybrid: Es ist eine Hauskatze, die für diesen Typ selektiert wurde.




