Ursprung
Woher kommt er?
Der Lykoi ist eine junge Rasse, die in den Vereinigten Staaten aus einer natürlichen Mutation entstanden ist, die bei Hauskatzen auftrat und ein spärliches Fell sowie eine dunklere Maske hervorbrachte. Züchter haben den Typ ab den Jahren 2010 gefestigt, indem sie manchmal mit Hauskatzen kreuzten, um die Vielfalt zu erhalten. Der Name kommt aus dem Griechischen lykos, der Wolf. In Frankreich bleibt die Rasse selten und begehrt wegen ihres einzigartigen Aussehens, nicht wegen einer « wilden » Herkunft.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Mittelgroße Katze, eher schlank, mit einem abgerundet keilförmigen Kopf, großen Ohren und offenen Augen, oft gelb oder bernsteinfarben. Das Fell ist kurz, teilweise fehlend um die Augen, die Schnauze und den Bauch, was den « Werwolf »-Effekt erzeugt. Die typischste Fellfarbe ist schwarzes Roaning, aber andere Farben existieren. Die Haut muss gesund bleiben und ohne Wunden.
Charakter
Temperament und Charakter
Lebhaft, neugierig, gesellig, aktiver als ein Perser. Er nimmt gern am Familienleben teil, spielt und apportiert manchmal. Mit Kindern und anderen Katzen versteht er sich in der Regel gut, wenn er sozialisiert ist. Er ist keine Katze für freien Freigang: Seine Haut und sein Fell schützen ihn schlecht.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Gute Wohnungskatze, vorausgesetzt, man bietet Spiele, Höhen und Kontakt. Er kann seinem Menschen von Zimmer zu Zimmer folgen. Intensive Sonne und Kälte stören ihn. Manche Tiere haaren in Flecken, was in der Rasse bekannt ist und ohne Entzündung bleiben muss.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Intelligent und verspielt: Clicker, Suchspiele und Gewöhnung an die Hautpflege. Die Katzentoilette wird leicht erlernt. Man muss ihn früh an Hautkontrollen und an mögliche Winterkleidung gewöhnen.
Budget
Preis & Budget für Lykoi
Ein Lykoi als Haustier liegt oft zwischen 1 500 und 2 800 Euro, manchmal mehr. Die weltweite Seltenheit erklärt den Großteil des Preises. Ein sehr niedriger Preis sollte dazu führen, die Herkunft überprüfen zu lassen.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Die Haarmutation kann mit einer stärker exponierten Haut einhergehen: Sonne, Kälte, Reizungen. Man muss eine Mauser im « werewolf cycle » von einer Dermatitis unterscheiden. Eine Zucht, die auch mit nicht mutierten Katzen arbeitet, bewahrt die Vielfalt. Der Rest der Betreuung entspricht dem einer aktiven Wohnungskatze.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Lykoi benötigt eine vollständige, leicht verdauliche und an sein Alter, seine Aktivität und seinen Körperzustand angepasste Ernährung. Die Qualität der Proteine und die Kontrolle der Energiezufuhr sind ebenso wichtig wie die Menge der Ration.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Trotz der spektakulären Fotos hat der Lykoi kein Wolfsblut: Es ist eine mutierte Hauskatze. Manche verlieren zeitweise noch mehr Haare und bekommen sie dann wieder. Die Seltenheit hält die Preise hoch.




