Ursprung
Woher kommt er?
Der Himalayen ist aus der gezielten Kreuzung zwischen dem Perser und dem Siam entstanden, um das Colourpoint-Muster auf einem Perserkörper zu fixieren. Vor allem in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich Mitte des XXe siècle entwickelt, wurde er zunächst separat registriert und dann von mehreren Verbänden häufig dem Perser zugeordnet. In Frankreich findet man ihn noch unter seinem eigenen Namen. Er darf nicht mit der Heiligen Birma verwechselt werden, die schlanker und mit Handschuhen versehen ist.
Aussehen
Wie sieht er aus?
Gleicher Körperbau wie der Perser: cobby Körper, runder Kopf, große Augen (blau beim Colourpoint), kurze Nase. Das Fell ist lang, seidig, mit einer Halskrause. Der Körper ist hell, die Extremitäten (Maske, Ohren, Pfoten, Schwanz) dunkler: seal, blue, chocolate, lilac, red, cream, tortie, lynx point. Zu extreme Linien haben eine sehr flache Schnauze.
Charakter
Temperament und Charakter
Ruhig, anhänglich, wenig laut, gelassener als der Siamese. Er mag Routine und sanfte Anwesenheit. Mit respektvollen Kindern und anderen Katzen versteht er sich im Allgemeinen gut. Er ist keine Katze für Abenteuer im Freien.
Zusammenleben
Zusammenleben mit Kindern und Tieren
Ausgezeichnete Wohnungskatze. Er ruht viel, beobachtet, verlangt nach Streicheleinheiten. Tägliches oder nahezu tägliches Bürsten ist unerlässlich. Hitze und Stress ermüden ihn, besonders wenn er schlecht atmet.
Erziehung
Erziehung und Sozialisierung
Sanftheit, tadellose Katzentoilette, Gewöhnung an das Bürsten und an die Reinigung der Augen. Maßvolle Belohnungen helfen. Zwang vermeiden: er verschließt sich.
Budget
Preis & Budget für Himalaya
Ein Himalayen als Haustier aus einer betreuten Zucht liegt oft zwischen 1 000 und 2 000 Euro. Ausstellungslinien und seltene Farben überschreiten diese Spanne.
Kosten im Detail ansehenGesundheit
Gesundheit auf einen Blick
Gleiche Aufmerksamkeitspunkte wie beim Perser: Atmung, Augen, Zähne, Nieren (PKD), plus manchmal eine Hautempfindlichkeit unter dem langen Fell. Die Wahl weniger extremer Linien verbessert den Komfort. Ein PKD-Screening bleibt wichtig.
Vorsorge & wichtige HinweiseErnährung
Richtig füttern
Der Himalayen benötigt eine vollständige, leicht verdauliche und an sein Alter, seine Aktivität und seinen Körperzustand angepasste Ernährung. Die Qualität der Proteine und die Kontrolle der Energiezufuhr zählen ebenso wie das Volumen der Ration.
Unsere ErnährungstippsWussten Sie schon?
Anekdoten und Beliebtheit
Der Name Himalayen stammt von der Ähnlichkeit des Musters mit dem des Himalaya-Kaninchens, nicht von einem nepalesischen Ursprung. Manche Ausstellungen beurteilen ihn zusammen mit den Persern, andere getrennt. Seine blauen Augen auf einem Perserkörper machen seinen Erfolg aus.




